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Wer sich unter den Vereinen der Umgebung einmal umschaut, wird feststellen, dass eine Vielzahl der Vereine nach den beiden Weltkriegen gegründet wurde. Der Grund hierfür ist ein recht einfach. Die Jugend saß auf der Straße und suchte nach einer Möglichkeit sich zu beschäftigen. Da es damals kaum elektrische Geräte gab (keinen Computer, Fernseher...), blieb nur der Sport und da natürlich ganz besonders der Fußball. Also trafen sich auch in Lutten junge Männer, um einen Sportverein zu gründen, und so wurde während einer Versammlung in der Gaststätte "Kallage" der "Sportverein Lutten" gegründet.

An der Gründungsversammlung nahmen damals unter anderem Alois Themann, Julius Hasenkamp, Franz Riemann, Julius Ostendorf, Theo Stukenborg, Klemens Meiners, Karl Tönjes, Johann Pölking und Franz Sieveke teil.

Den Vorstand bildeten Alois Themann (1. Vorsitzender), Julius Hasenkamp (Schriftführer) und Franz Riemann (Kassenwart). Das erste Spiel, welches als "Verein" ausgetragen wurde, bestritt man gegen eine gemischte Mannschaft aus Vechta/Oythe. Natürlich wurde ein Sieg eingefahren (2:1), so wie es auch heute noch gute Tradition ist.

Folgende Spieler bildeten die Premierenmannschaft:

Franz Sieveke, Franz Hasenkamp, Julius Ostendorf, Johann Pölking, Bernd Dammann, Klemens Meiners, Franz Riemann, Eduard Brüggemann, Julius Hasenkamp, Richard Böging, Karl Tönjes

Ausgetragen wurden die Spiele trotz aller Schwierigkeiten und wann immer es möglich war auf den Weiden verschiedener Landwirte. Zunächst auf einer Weide bei Böging, später dann auf den Weiden der Bauern Hasenkamp, Teping und Hellmann-Kock (jener verlangte als Platzmiete immer "eine Flasche Schluck").

Zu allen Auswärtsspielen wurde grundsätzlich mit der Freundin/Frau, dem Fahrrad (Automobile waren zu dieser Zeit ein absoluter Luxusartikel) und einem fröhlichen Lied auf den Lippen angereist. Nach den Spielen wurde sogar ein Vereinslied gesungen, welches von Bernd Dammann (Jahre später Dirigent des Männgergesangsvereins Lutten) eingeübt wurde und auf dem Lied "Turner auf zu Streite" basierte. Lehrer Themann schied nach nur einigen Jahren aus dem Vorstand aus, Hermann Meiners und Julius Hasenkamp übernahmen sein Amt.

Spielte man zunächst nur mit einer Mannschaft, so wurde einige Zeit später eine zweite Mannschaft aufgestellt. Zusätzlich kamen folgende Spieler zum Einsatz: Josef Hake, Fritz Wollering, Theodor Stukenborg, Alois Böging, Victor Böging, Hermann Meiners, Alfons Hasenkamp, Franz Rießelmann, Hermann Rießelmann, Franz Dammann, Laurenz Dammann, Heinrich Pölking, August Debbeler und Willi Ostendorf.

Auch Schiedsrichter gab es schon. Dieses Amt übten Hermann Meiners und der Student Engelbert Meerpohl aus.